Erlenbach – Mit einem Jahresüberschuss von knapp 6 Millionen Euro, einem seit dem 1. Januar 2025 stabilen Beitragssatz und weiterhin niedrigen Verwaltungskosten unterstreicht die BKK Akzo Nobel ihre wirtschaftliche Stabilität und regionale Verantwortung. Dies ist das Ergebnis der Verwaltungsratssitzung vom 2. Juli 2026.
„Unser positives Jahresergebnis zeigt, dass verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften auch unter schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist“, erklärt Vorstand Stefan Lang. „Durch eine vorausschauende Unternehmensführung konnten wir den Beitragssatz stabil halten und gleichzeitig ein hohes Leistungsniveau sichern.“
Mit dem Überschuss wurden zudem die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestreserven wieder vollständig aufgebaut. Damit stärkt die BKK Akzo Nobel ihre finanzielle Handlungsfähigkeit und schafft Sicherheit für Versicherte und Arbeitgeber.
Persönlicher Service und regionale Nähe machen den Unterschied
Die BKK Akzo Nobel verbindet digitale Angebote wie Online-Geschäftsstelle, Service-App und Videoberatung mit persönlicher Betreuung vor Ort. Versicherte profitieren von festen Ansprechpartnern, kurzen Entscheidungswegen und individueller Beratung.
„Regionalität bedeutet für uns gelebte Verantwortung“, betont Stefan Lang. „Die Nähe zu den Menschen und Unternehmen ermöglicht schnelle, unbürokratische und passgenaue Lösungen.“
Mit ihren Geschäftsstellen in Erlenbach und Aschaffenburg bleibt die BKK Akzo Nobel fest in der Region verankert.
Solide Entwicklung trotz steigender Gesundheitskosten
Während viele gesetzliche Krankenkassen unter stark steigenden Ausgaben leiden, behauptet sich die BKK Akzo Nobel wirtschaftlich stabil. Hauptkostentreiber bleiben Krankenhausbehandlungen, Arzneimittel sowie Heil- und Hilfsmittel.
„Die Ausgaben wachsen seit Jahren schneller als die Einnahmen“, erklärt Roland Berninger, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender auf Versichertenseite. „Dauerhaft höhere Zusatzbeiträge können keine Lösung sein. Es braucht eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen.“
Der Verwaltungsrat fordert daher eine konsequent einnahmenorientierte Ausgabenpolitik sowie die vollständige Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln.
Wettbewerb und Wahlfreiheit stärken statt Strukturen schwächen
Mit Verwaltungskosten von unter vier Prozent arbeitet die BKK Akzo Nobel seit Jahren besonders effizient. Der Verwaltungsrat sieht deshalb die Diskussion um eine Verringerung der Krankenkassenzahl kritisch.
„Wettbewerb und Wahlfreiheit fördern Qualität, Innovation und Service“, betont Roland Berninger. „Entscheidend ist nicht die Zahl der Krankenkassen, sondern wie wirtschaftlich sie arbeiten und wie nah sie an ihren Versicherten sind.“
Klarer Appell an die Gesundheitspolitik
Der Verwaltungsrat fordert verlässliche gesundheitspolitische Rahmenbedingungen, eine Begrenzung der Ausgabendynamik und Reformen, die Versorgung und Finanzierbarkeit gleichermaßen sichern.
Die BKK Akzo Nobel wird ihren erfolgreichen Kurs fortsetzen – wirtschaftlich solide, regional verwurzelt und nah an den Menschen.
Als größte Betriebskrankenkasse am bayerischen Untermain besteht die BKK Akzo Nobel seit 1924. Mit Geschäftsstellen in Erlenbach und Aschaffenburg, digitalen Serviceangeboten und persönlicher Beratung steht sie für eine moderne Krankenversicherung mit regionaler Verantwortung.
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