Sonnenschutz


Im Sommer gehört für viele Menschen das Sonnenbaden am Strand oder auf der heimischen Gartenliege dazu. Dabei wird oft ignoriert oder einfach unterschätzt, wie wichtig der richtige Schutz vor UV-Strahlung ist, um eine vorzeitige Hautalterung zu vermeiden und Hautkrebs vorzubeugen. Wie Sie sich am besten davor schützen, erfahren Sie im Folgenden.


Wann ist Sonnenschutz notwendig?

Grundsätzlich sollte man sich in Deutschland nicht nur im Sommer vor der UV-Strahlung schützen, auch wenn sie in den anderen Jahreszeiten weniger intensiv ist. Eine gute Orientierung bietet der UV-Index, dieser zeigt an, wie hoch das Sonnenbrandrisiko ist und wie man sich dementsprechend zu schützen hat. Informationen zu den einzelnen UVI-Werten finden Sie hier.

Wie soll ich mich schützen?

Am effektivsten ist es natürlich, sich so wenig wie möglich in der Sonne aufzuhalten. Zumindest zwischen 12 und 15 Uhr sollte man sie, so weit es geht meiden, da die UV-Strahlung dann am stärksten ist. Wenn Sie sich dennoch draußen aufhalten, ist es am besten einen Schattenplatz zu wählen oder tragen Sie längere Kleidung. Das ist jedoch nur effektiv, wenn sie sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist. Materialien wie Polyester, aber auch Jeans und Wolle halten mehr UV-Licht ab als dünne Baumwollstoffe, Leinen, Seide oder Viskose. Außerdem Sonnenhut und Sonnenbrille nicht vergessen! Gut schützende Sonnenbrillen sind mit Angaben wie »UV-400«, »100 Prozent UV« oder dem »CE«-Zeichen gekennzeichnet.

Wenn sie sich direkt der Sonne aussetzen darf die Sonnencreme nicht fehlen. Damit die Sonnencreme ihren vollen Schutz entfalten kann, sollten Sie unbedingt genügend Creme verwenden. Um den ganzen Körper zu schützen, sind rund 30 Milliliter Sonnencreme notwendig – das entspricht in etwa drei Esslöffeln. Verteilen Sie die Creme gleichmäßig auf der Haut, ansonsten wird die schützende Wirkung verringert. Vergessen Sie auch oft vernachlässigte Stellen, wie Ohren, Lippen oder Füße nicht. Welchen Lichtschutzfaktor Sie benötigen, ist von der Eigenschutzzeit Ihrer Haut abhängig. Diese beträgt je nach Hauttyp zwischen 10 und 30 Minuten. Während dieser Zeit ist die Haut auch ohne Sonnenschutzmittel vor der UV-Strahlung geschützt. Testen Sie hier Ihren Hauttyp.

Durch die Verwendung eines Sonnenschutzmittels wird die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto länger hält die Schutzwirkung an. Wie lange Sie sich maximal in der Sonne aufhalten können, finden Sie heraus, indem Sie die Eigenschutzzeit Ihrer Haut mit dem verwendeten Lichtschutzfaktor multiplizieren. Aber Sie sollten sicherheitshalber nur zwei Drittel der errechneten Zeit in der Sonne verbringen. Außerdem lässt sich die Eigenschutzzeit nur einmal verlängern! Ein Nachcremen ist dennoch sinnvoll, denn durch Wasser und Schweiß geht mit der Zeit ein Teil der Sonnencreme und damit auch die Schutzwirkung verloren.

Sonnenschutz bei Kindern

Bei Kindern ist eine höhere Vorsicht geboten! Der Eigenschutz der Haut ist bei Ihnen noch nicht vollständig entwickelt und die Zellen, die für UV-Schäden anfällig sind, liegen bei Ihnen viel dichter unter der Oberfläche. Die Gefahr später an Hautkrebs zu erkranken ist deutlich höher, daher sollten Sie Ihre Kinder nie ohne geeigneten Schutz in der Sonne spielen lassen.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Broschüre zum Thema Sonnenschutz.

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